Donnerstag, 10. Juni 2010

at first, i wanna thank god












kylie minogoue so : "hello every body, how do you feelin' tonight?" ich so: "ja ist doch eigentlich egal oder,.. aber wow, du hast ja wieder haare..ist sicher doof so mit dem krebs". es ist recht, besser gesagt mega heiß heute, deswegen dreht der unter der woche getrunkene alkohol auch so abnorm. somit lehne ich also mit dem kopf an diesem regal in der küche, was doch ziemlich lässig aussieht. ich denke in diesem moment an milliarden verschiedene sachen, wie das morgige outfit, krieg und frieden und wie egal mir das alles ist. ich denke an meine mutti und vlt. auch an meinen vati und so und da ich mordsmäßig labil bin, kommen mir jetzt auch die tränen. ich finde so ziemlich alles zum erbrechen zum kotzen und merke somit, wie sehr ich an meinem leben hänge und alles verachte,außer das überleben an sich. es läuft death cab for cutie und ich mache das, was mich mental gigamäßig fickt..mich erinnern. erinnerungen sind dabei doch nur das abbild einer absurden, völlig belanglosen ehemals existierenden realität. es macht keinen sinn indem es den sinn des damaligen ja verblassen lässt. was passiert gerade, was tut das denn zur sache,check dich mal jetzt.. bitte..und danke. "so who's gonna watch you die?" .. niemand. egal. alles ist doch sogesehen tip top, bis auf das die nikotinhaltigen suchtmittel zur neige gehen. was hat man schon zu verlieren, außer 20 euro und den personalausweis. identitäten sind ja jetzt sowieso nur mittel zum zweck und ersetztbar..oder zumindest irrelevant. ich mus schmunzeln, warum auch immer, aber es fetzt. an sich bin ich zufrieden und das ist mein problem. hungernde kinder in afrika sind ein herzzerreißender anblick und nicht halbsoschlimm wie die mangelnde existenz an moneten in meinem geldbeutel. erschreckend wa alter? wenn wir alle ehrlich wären, würden wir ein todesurteil verdienen. ich liebe lügen. das macht zuallererstmal spaß und zweitens eleminiert es sekundäre issues, die eh keinen interessieren, zumindest nicht wirklich und wenn dann nur weil das cool ist oder eben notwendig um sich in seiner selbst, auch identität genannt, bestätigt zu fühlen. ich bin übrigens ziehmlich betrunken und erinner mich in diesem moment nicht an das, was ich fühlte als ich anfing diesen banal wirkenden lyrisch völlig nutzlosen hurensohn text zu verfassen. es ist donnerstag und ich warte auf den tag des donners..seit ich aus marzahn wegzog und hier, also nirgendwo ankam. ich liebe das leben, dass muss ich mir selbst ehrlich eingestehen.. und ohne dieses ganze leiden, ohne den schmerz und ohne die niederlagen, ohne das niederliegen auf dem dreckigen boden, weil man schon ewig nicht mehr gesaugt hat, wäre das ganze weniger spannend und interessant. das macht uns aus, das leben..das weiterleben zumindest. ich spüre das ich lebe, sobald ich ich fühlen kann..schmerz und glück und haut und worte und nichts und die fähigkeit das zu genießen. ich bin gerade zu secondhand serenade geswitcht..weil es die stimmung so passend antipositiv,also suboptimal in fachsprache genannt, unterstreicht. auch egal. super nicht?! was sonst, als das alles im leben zählt? das leben selbst, was so atomscheiße hingephilosophiert klingt. gefühle, das im standesein fühlen zu können. lieben zu können, leiden zu können..eben leben zu können, ohne kompromisse, aber dafür mit konsequenzen. guten abend , gute nacht, mit nichts als nichts bedacht.

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